In der heutigen Welt ist ein zuverlässiger Zugang zu Daten und Informationen für den Erfolg eines Unternehmens unverzichtbar. Bei der Auswahl neuer Räumlichkeiten – sei es ein Büro oder eine Betriebsstätte – sind daher die Verfügbarkeit, die Qualität und die Zukunftsfähigkeit der digitalen Anbindung des Gebäudes zu wichtigen Entscheidungskriterien geworden.
Flexibilität für zukünftige Anforderungen
WiredScore bewertet und zertifiziert die Qualität, Ausfallsicherheit und Zukunftsfähigkeit der digitalen Konnektivität eines Gebäudes. Es hilft Eigentümern, Bauträgern und Nutzern zu verstehen, inwieweit die digitale Infrastruktur aktuelle Anforderungen erfüllen und sich an veränderte Bedürfnisse anpassen kann.
Die Halonex®-Datennetzwerkinfrastruktur von FiberUnlimited ermöglicht es, den Standort und die Anzahl der Datenzugangsmodule (Module) schnell anzupassen, meist ohne dass neue Verkabelung bis zu einem zentralen Verteilerpunkt verlegt werden muss. Diese Flexibilität wird sich positiv auf die Kriterien „Skalierbarkeit“ und „Zukunftsfähigkeit“ auswirken, die im Rahmen der WiredScore-Zertifizierung bewertet werden.
Die Anfangskosten begrenzen und bei steigendem Bedarf erweitern
Die Möglichkeit, die digitale Infrastruktur eines Gebäudes anzupassen und zu erweitern, trägt zu einer guten WiredScore-Bewertung bei und sorgt für mehr Flexibilität über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes hinweg.
Ein herkömmlicher Ansatz besteht darin, ein umfangreiches sternförmiges UTP-Netzwerk zu errichten, um möglichen zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Dies kann erhebliche Mengen an Kupferkabeln sowie entsprechende Arbeits- und Installationskosten erfordern und dazu führen, dass Anschlüsse verlegt werden, die letztendlich nie genutzt werden.
FiberUnlimited bietet mit seiner Halonex®-Lösung einen alternativen Ansatz. Je nach Gebäude- und Netzwerkauslegung kann die Ringarchitektur dieser Lösung bis zu 80% weniger Verkabelung erfordern als ein herkömmliches sternförmiges UTP-Netzwerk. Zudem müssen zu Beginn lediglich die von vornherein benötigten Anschlusspunkte installiert werden.
Wenn sich die Anforderungen ändern, lassen sich zusätzliche Anschlusspunkte schnell und meist ohne umfangreiche Neuverkabelung hinzufügen. Dies reduziert die Kosten und Beeinträchtigungen, die mit der Anpassung des Netzwerks verbunden sind, und trägt zur langfristigen digitalen Bereitschaft des Gebäudes bei.
Erstes Logistikgebäude in den Niederlanden, das die WiredScore-Platin-Zertifizierung erhalten hat
In Zusammenarbeit mit Van den Pol Elektrotechniek und Heembouw, wurde das Halonex®-Netzwerk im Rotterdam Logistics Park, A & D, einem Delta-Entwicklung Projekt in Hellevoetsluis, Niederlande.
Im gesamten Gebäude wurde eine Kunststoff-Lichtleitfaser (POF) verlegt und eine erste Anzahl von Datenanschlussmodulen (Module) installiert, um den Netzwerkzugang zu gewährleisten. Das Netzwerk lässt sich schnell an die Anforderungen der Nutzer anpassen und erweitern, indem bei Bedarf weitere Module an die bereits verlegte POF angeschlossen werden.
Die Halonex®-Lösung trug dazu bei, dass das Gebäude die WiredScore-Platin-Zertifizierung – die höchste verfügbare Zertifizierungsstufe – erhielt und als erstes Logistikgebäude in den Niederlanden diese Zertifizierung erlangte. WiredScore bewertet das Gebäude als Ganzes; Halonex® unterstützte dabei relevante Aspekte wie Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit.
Weitere Vorteile im Bereich Nachhaltigkeit
Vorliegende Lebenszyklusberechnungen zeigen, dass POF-Kabel einen geringeren materialbedingten CO₂-Fußabdruck aufweisen als herkömmliche CAT6-Kabel. Es handelt sich um eine kupferfreie Lösung, und in vielen Anwendungsfällen kann das leichte Kabel – vorbehaltlich der geltenden Installationsvorschriften – ohne spezielle Kabelrinne verlegt werden.
Die Ringarchitektur reduziert zudem den Gesamtkabelaufwand erheblich. Die daraus resultierende CO₂-Reduzierung des installierten Netzwerks hängt von der Auslegung, der Anzahl der Anschlusspunkte und den baulichen Gegebenheiten ab, kann jedoch in der Regel den Wert von 90% übersteigen.
Die LED-basierte optische Technologie senkt zudem den Energieverbrauch im Betrieb im Vergleich zu einem funktional gleichwertigen herkömmlichen Netzwerk, wobei die tatsächlichen Einsparungen von der Konfiguration und den eingesetzten aktiven Geräten abhängen.
Insgesamt werden der geringere Einsatz von Kabeln, das Fehlen von Kupfer im Datenkabel und die Anpassungsfähigkeit des Netzwerks den Materialverbrauch und die Umweltbelastung über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes hinweg verringern.
Sind Sie an dieser Technologie interessiert oder möchten Sie die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen erkunden? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.